| 13.11.2004 © by Rupert Vogl |
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| Sigma 18-50mm 1:2.8 EX DC | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Seit August 2004 auf dem Markt und speziell für Digitalkameras entwickelt (APS-C Sensor Format), erfreut sich das Sigma 18-50 2.8 EX DC wachsender Beliebtheit. Lichtstärke und ein Straßenpreis von ca. € 450,- bis € 500,- tragen dazu nicht unerheblich bei; denn all zu viele Alternativen, gibt es zumindest in dieser Preislage nicht wirklich. Das 18-50 2.8 EX soll meine lichtschwache Kit-Optik (Canon EF-S 18-55 1:3.5-1:5.6) ablösen, weshalb ein paar Vergleiche zum Canon Objektiv in den Test miteingeflossen sind. |
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| Technische Daten: Glieder / Linsen: 13 / 15 Diagonaler Bildwinkel: 69,3° ~ 27,9° Kleinste Blende: 22 Naheinstellgrenze: 0,28 m Größter Abbildungsmaßstab: 1 : 5 Filterdurchmesser: 67 mm Durchmesser x Baulänge: 74,1 x 84,1 mm Gewicht: 445 g |
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Auspacken und erster Eindruck Sigma liefert wie immer ein Komplettpaket ab. Sehr nennenswert hierbei der hochwertige Köcher. Dieser beinhaltet das Objektiv selbst, samt Front/Rückdeckel und eine schöne tulpenförmige Gegenlichtblende. Betriebsanleitung und Garantikarte sind selbstverständlich. Manch anderer Hersteller möge sich an so einer Ausstattung ein Beispiel nehmen. Eine auf das Objektiv abgestimmte Gegenlichtblende gehört einfach dazu! 445 Gramm - ein echter Pfundskerl - nicht nur was das Gewicht angeht. Das Sigma typische matt-schwarze Finish der EX Serie wirkt sehr professionell. Der griffige Drehring für den Zoom ist aus Gummi. |
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| Das Objektiv verlängert sich beim Zoomen übrigens um ca. 2 cm. Der Fokussierring - ebenfalls gummiert - ist leichtgängig, läuft weich und spielfrei. Das Sigma 18-50 f/2.8 verfügt über Innenfokussierung, was verhindert, daß sich die Frontlinse mitdreht. Dies erleichtert den Einsatz von Polfiltern erheblich. Die komplette Mechanik inklusive dem Tubus, der beim Zoomen ausfährt ist spielfrei. Überhaupt wirkt sich die Kunststoffbauweise keinesfalls irgendwie negativ aus. Im Gegenteil: Ein Metallgehäuse würde eventuell für unnötiges Mehrgewicht sorgen. Zwei Schalter befinden sich am Objektiv. Der selbstverständliche AF/MF Umschalter und ein Zoom-Lock Schalter, der verhindern soll, daß der Zoom ungewollt ausfährt. Die schöne tulpenförmige Gegenlichtblende wird per Bajonettverschluß aufgesetzt, was leicht und schnell vonstatten geht. Schärfe Die Testfotos sollen die Schärfeleistung bei 50 mm mit Blenden 2.8/5.6/8 zeigen. Links die Fotos des Sigma 18-50 EX, rechts das Canon 18-55. Die roten Rechtecke markieren die 100% crops, die als Vergleich dienen. |
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| Schärfe in der Bildmitte: Bei Offenblende zeigt das Sigma schon gute Schärfe und kann mit dem EF-S 18-55 bei f/5.6 locker mithalten. Abgeblendet auf f/5.6 würde ich die Schärfe mit sehr gut bewerten. Bei f/8 steigert sich die Schärfe nicht mehr allzu stark. |
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| Schärfe zum linken Bildrand hin: Nicht mehr so knackscharf wie in der Bildmitte, aber immer noch gut. Auf der rechten Seite wieder das Canon EF-S 18-55 als Vergleich. Die 100% crops sprechen für sich. |
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| Rechter Bildrand: Links Sigma 18-50 EX Rechts Canon EF-S 18-55 |
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| Einigen sicherlich bereits aufgefallen: Die 100% Ausschnitte sind etwas größer (kleinerer Bildwinkel) als die Beispiele des Sigma. Mehr dazu auf Seite 2. |
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