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Weiter mit mCP X V2 | |||||||||||||||||||||||
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06.02.2012
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Der Blade mCP X - E-flite´s erster flybarless Microheli - sorgt mächtig für Aufsehen. Die kollektive Blattverstellung und eine brandneue 3in1 Einheit samt AS3X System sollen den Zwerg kunstflugtauglich machen. Da mich der mCP X ab dem ersten Tag extrem fasziniert hat, waren bereits nach wenigen Tagen dutzende Flüge absolviert. Die Erfahrungen daraus möchte ich hier der Öffentlichkeit zugänglich machen. |
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| Da ich mit der Spektrum DX8 und der DX6i zwei Computersender besitze, fiel die Wahl auf das Bind-N-Fly Set, ohne Sender. Erfreulicherweise befindet sich ein zweiter Flugakku im Lieferumfang. Die Lipos mit 200 mAh sind mit dem beiliegenden Lader schnell geladen. In der Zwischenzeit schnell noch den Sender programmieren. Angaben dazu findet man in der Betriebsanleitung. Und schon kann´s losgehen! Halt! Nicht so schnell! Um Euch an paar Überraschungen zu ersparen, sollten vorher, wie bei größeren Modellhelis eigentlich üblich und unverzichtbar, einige Dinge gründlich überprüft werden. |
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| 1. Axiales Spiel der Hauptrotorwelle. Ggf. das Hauptzahnrad weiter auf die Welle Richtung Lager schieben, bis das Spiel beseitigt ist. Ansonsten kommt es zu Vibrationen 2. Blatthalter auf Spiel überprüfen, bzw. die Blattlagerwelle auf feste Verschraubung. Das Sichern das Schraube mit Loctite schadet nicht! 3. Hauptrotorblätter sollten nicht zu fest verschraubt sein. Meiner kam mit relativ losen Blättern. So passt das. Sind sie zu fest im Blatthalter verschraubt, kommt es zu Vibrationen. 4. Bei meinem mCP X war der Stellring oberhalb des Domlagers falsch herum montiert. Der kleine Ansatz gehört Richtung Kugellager. 5. Pitchweg kontrollieren. Im Stunt Mode (Idle up) sollten bei Pitchknüppelmitte 0 Grad Pitch anliegen. Positiv- und Negativpitch sollten gleich groß sein. Bei geringer Abweichung kann mit Subtrim die Taumelscheibe justiert werden. Ansonsten sollte die Gestängelänge (von Servo zu Taumelscheibe) korrigiert werden. |
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Das Thema Binding an einen Computer Sender (z. B. DX6i oder DX8) enthält derzeit wohl einen Druckfehler. Nicht die Trainertaste muß erneut gedrückt werden, sondern der Autorotationsschalter. Ich habe den Heli wie gewohnt an meine DX8 gebunden und er funktioniert korrekt: Akku am Modell anstecken, warten bis die LED schnell blinkt. Bindtaste am Sender drücken, halten und einschalten. Warten bis die LED nicht mehr blinkt. Fertig. |
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| Ein paar nützliche Links: micro Heli Blog von Nico Fernitz RCLine Forum Thread rc-heli Forum Thread Bladehelis Bedienungsanleitung |
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| Der Schwerpunkt: Schiebt man den Flugakku bis Anschlag ins Akkufach, ist der Heli kopflastig. Um den Heli in die Balance zu bekommen, ist ein deutliches Verschieben des Akkus in Richtung Heck erforderlich. Senderprogrammierung: Die Programmierung meiner DX8 habe ich der Anleitung entnommen. Abweichend hiervon sind: Kein Dual Rate im Normal Mode. Expo reduziert von 30% auf 20%. Für mich "fühlt" sich der Heli besser an. Servoweg Heck von 100% auf 150%. Um die Knüppelmitte direkteres Ansprechen. Crash Erfahrungen / Stabilität: Mein erster Überschlag über Roll endete hart auf dem gefrorenen Rasen. Nach einer Begutachtung des Helis war nur das Hauptzahnrad verdreht und verschoben. Wenige Sekunden später konnte weitergeflogen werden. Andere Crashs hingegen gingen nicht so glimpflich aus. Rotorblätter bekommen gerne Kerben, oder brechen auch mal. Anlenkgestänge verabschieden sich gerne. Die Blattlagerwelle verbiegt sich gelegentlich, ein Heckrohr ging schon kaputt. Die Crahs waren entsprechend hart. Einmal auf den Asphalt, ein anderes Mal an den Betonsockel des Gartenzauns. Ein Hauptzahnrad litt nach dem Verschieben unter der kurzen Einwirkung des Antriebsritzels. Die Flugakkus: Wird der Akku bis zum lvc (low voltage cutoff) entleert, hat er noch ca. 3,6 Volt. Eine Kapazität von 206 mAh wurde nachgeladen. Bei den ersten Flügen hat man das Gefühl, der Heli wäre etwas untermotorisiert unterwegs. Vor allem bei Überschlägen mit schlechtem Pitchmanagement bricht die Drehzahl gerne ein und das Heck bricht aus. Nach mehreren Ladezyklen ist mein kleiner Blade mittlerweile sichtlich kräftiger unterwegs. Bei Vollpitch steigt der Heli schneller weg und die Drehzahl bricht hörbar weniger ein. |
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| Servowartung: Zwei der drei Taumelscheibenscheiben-Servos zuckten sporadisch ungewöhnlich stark. Uli aus dem RC-Heli Forum gab mir den Tipp, die Leiterbahn und die Schleifer auf Verschmutzungen zu überprüfen. Tatsächlich waren Leiterbahn und Schleifer stark verschmutzt. Die Reinigung ist schnell durchgeführt: 1. Die beiden Schrauben je Servo lösen und Servo von der 3in1 Platine trennen. 2. Servo umdrehen und die vier kleinen Schrauben lösen. 3. Motor samt Getriebe von der Servoplatine abheben. 4. Wie auf der Abbildung links erkennbar, die Leiterbahn im Falle einer Verschmutzung vorsichtig mit Radierstift und |
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| hinterher mit Wattestäbchen und Alkohol reinigen. Ebenso die Schleifkontakte, die auf der Leiterbahn auf- und abfahren. 5. Servo wieder remontieren und einbauen. |
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| Neue Blatthalter: In der Vergangenheit kam es offensichtlich zu regelmäßigen Abstürzen, weil ein Blatthalter von der Blattlagerwelle abflog. Der Hersteller reagierte durch eine Umtauschaktion. Der alte Rotorkopf kann beim Händler durch eine neue überarabeitete Version getauscht werden. Diese unterscheidet sich durch ein "B" aussen am Blatthalter. Die Kugellager sind mit dem Kupferring nach aussen zeigend montiert. Im Flugverhalten unterscheidet sich der neue Rotorkopf nicht vom alten. Technische Information von Horizon Hobby |
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Fragen und Antworten: F: Wie lange ist die Flugzeit? A: Im Leistungszehrenden Kunstflug bricht die die Motordrehzahl ab ca. 3 bis 3einhalb Minuten hörbar ein. Unsauber gesteuerte Figuren quittiert der Heli mit ausbrechendem Heck. Gerade der Anfänger kommt schnell in eine heikle Fluglage. Fliegt man sparsam, bzw. bewegt den Heli hauptsächlich im Schwebeflug, sind durchaus 8 Minuten bis zur Unterspannungsabschaltung (lvc) möglich. F: Wofür ist der zweite Satz Rotorblätter? A: Die "Fast Flight Blades" sind wie der Name schon sagt für das schnelle, bzw. weiträumige Fliegen geeignet. Nach meinen bisherigen Erfahrungen fliegt der mCP X damit etwas stabiler, schwebt ruhiger und kann eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen. Turns mit viel Fahrt gelingen höher. Flips in den Rückenflug gelingen dennoch gut. F: Mein Blade mCP X vibriert stark oder schaukelt sich während des Fluges auf: A: Unwucht der Blätter. Auswiegen. - Axiales Spiel der Rotorwelle. Hauptzahnrad weiter auf die Welle schieben. - Rotorblätter zu fest angezogen. - Schwerpunkt stimmt nicht. - Blattlagerwelle verbogen. - Heckrohr angeknaxt, kann sich aufschwingen. - Wind. - Schwacher Akku. F: Habe alle o. g. Punkte kontrolliert, aber meine Heli schüttelt sich trotzdem sporadisch: A: Zu viel Spiel am Rotorkopf ist auch eine mögliche Ursache. Kleine O-Ringe (mCP X V2 schon serienmäßig) auf den Kugelköpfen der Taumelscheibe reduziert das Spiel deutlich. F: Was mache ich, wenn der Heli sich plötzlich aufschaukelt? A: Ein beherzter Nick- oder Rollausschlag beendet meistens das Schütteln und man kann wieder normal weiterfliegen. F: Welche Ersatzteile sollten vorrätig sein? A: Rotorblätter, Rotorkopf Anlenkgestänge, Blattlagerwelle, Heck, Hauptzahnrad, Taumelscheibe, Landegestell, Blatthalter. Aber meistens geht kaputt, was nicht im Hobbykeller vorrätig ist. F: Die Servos geben ständig Geräusche ab: A: Ist normal. F: Die Servos bewegen sich, wenn ich den Heli hochhebe: A: Die flybarless Elektronik arbeitet, bzw. versucht permanent die Fluglage zu stabilisieren. F: Das Hauptzahnrad lässt sich relativ schwer drehen und der Motor läuft etwas ruppig an. A: Ist normal. Liegt am hohen Rastmoment des Motors, bzw. dessen Magnete. F: Hat der Blade mCP X einen Softstart? A: Ja. Will man nicht mit dem Gas/Pitchknüppel die Drehzahl hochfahren, kann man auch im Standardflugzustand gleich eine V-Gaskurve programmieren. Zum Starten des Helis legt man den Autorotationsschalter um. 0% Gas liegen an. Akku an Heli anstecken. Gibt man nun per Autorotationsschalter das Gas, bzw. den Standardflugzustand frei, fährt der Rotor relativ sanft hoch. F: Wie herum gehört gleich wieder die Distanzscheibe am Rotorkopf? A: Der große Durchmesser liegt am Dämpfergummi an, der kleine Absatz am Innenring des Kugellagers im Blatthalter (s. Abbildung unten). |
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| F: Ich habe das Gefühl, daß mein neuer Blade mCP X zu wenig Leistung hat. A: Nach ca. 20 - 30 Flügen geht meiner mittlerweile sehr gut. Diese "Einlaufzeit" hat der Bürstenmotor und der Flugakku offensichtlich gebraucht. Die Drehzahl ist hörbar höher und das Heck hält beispielsweise bei Flips deutlich besser. Zu viel Pitch könnte eine andere Ursache für den Leistungseinbruch sein. Pitchweg für positiv u. negativ lt. Anleitung programmieren. Im DX8 Setup ist der Pitchweg auf 75% in beide Richtungen reduziert. |
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